Brioche-Wecken

Samstag, 8. Juli 2017


Eine größere Frühstücksfreude gibt es kaum: warmes, watteweiches Brioche mit Butter und Marmelade bestrichen. Ich muss mich dann selber immer einbremsen, damit ich nicht den halben Wecken alleine weg futtere....es sollten ja schließlich alle glücklich werden.

Ich habe den Brioche-Wecken mittlerweile mehrmals gebacken. Das schönste Kompliment kam von meiner französischen Arbeitskollegen: "das schmeckt wie in Frankreich"!!

Wie Brioche in Frankreich wirklich schmeckt, erfahre ich in 3 Wochen. Denn heuer geht unser Urlaub in die Bretagne :-)

Selbst am nächsten Tag ist das Brioche noch weich. Falls dann noch was übrig ist, am übernächsten Tag nur kurz in der Mikrowelle oder im Backofen erwärmen- dann schmeckts fast wie frisch gebacken.

Viel Spaß beim Ausprobieren!



Zutaten (für eine Kastenform 10 x 30 cm):
600 g glattes Weizenmehl (Typ 700 oder Typ 550)
1 TL Salz (ca. 7g)
1/8 l Rahm/Sahne
1/8 l Wasser
90 g Kristallzucker
1/2 Pck. Germ/Hefe
60 g weiche Butter
1 großes Ei, Zimmertemperatur

Außerdem:
1 Dotter mit einem Schlückchen Milch oder Sahne verquirlt
Hagelzucker zum Bestreuen


Zubereitung:
Mehl und Salz in die Schüssel der Küchenmaschine geben und verrühren.
Rahm, Milch und Zucker auf 37°C erwärmen, Germ/Hefe hineinbröseln und auflösen. Diese Mischung mit der weichen Butter und dem Ei zum Mehl geben, und mit der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Ich habe den Teig dann noch kurz mit den Händen durchgeknetet (das gehört bei mir einfach dazu).
Die Teigkugel in eine bemehlte Schüssel geben, eine wenig Mehl drüber stauben, mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen (Zugluft vermeiden).

Inzwischen eine Kastenform mit Backpapier auslegen.

Nach der Gehzeit den Teig gut durchkneten und in 4 gleich große Stücke teilen. Diese jeweils einzeln nochmal kneten, und zu Kugeln formen. Die Teigkugeln hintereinander in die Kastenform schichten. Nun die Oberfläche mit einem scharfen Messer mittig ein paar Millimeter tief einschneiden. Die Form mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken, und den Teig weitere 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Nach der Gehzeit die Oberfläche vom Brioche-Wecken mit dem verquirlten Dotter bestreichen, nach Belieben mit Hagelzucker bestreuen. Auf der untersten Schiene ca. 40 Minuten backen.

Da mein Backrohr niedriger ist als Standard-Backöfen, musste ich das Brioche nach ca. 25 Minuten mit Alufolie abdecken.

Brioche mitsamt dem Backpapier aus der Form heben, und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.


Kommentare:

  1. Liebe Renate,
    das ist jetzt aber fies, ich sitz grad da mit meinem Kaffee, seh Dein wunderbaren Brioche Weggen und bin "gluschtig". Zu gern hätte ich da jetzt eine Scheibe oder zwei ;-)
    Ganz liebe Grüße und schönen Urlaub in Frankreich <3
    Kebo

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    1. :-D freut mich, liebe Kebo! Das war mein Plan, dich gluschtig zu machen *gg*!
      Dankeschön! Ich freu mich schon riesig auf Frankreich...besonders auf die kulinarischen Erlebnisse!
      Liebe Grüße retour, Renate

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  2. Hallo Renate, um morgens sowas Köstliches auf dem Tisch zu haben, würde ich die Brioche gern über Nacht gehen lassen. Bin keine Backfee- hast du Erfahrung damit ? Grüsse von Anja

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    1. Hallo Anja! Ich muss gestehen, ich habe es noch nie probiert, den Teig über Nacht gehen zu lassen. Das steht aber demnächst auf meiner to-do-Liste. Frisch gebacken ists natürlich am Besten!
      Was ich ausprobiert habe: am Vorabend gebacken, und am nächsten Tag in der Mikrowelle oder im Backofen erwärmt. Das hat immer gut funktioniert.
      Sobald ich Erfahrungswerte mit dem "über-Nacht-gehen" habe, ergänze ich das auf meinem Blog.
      Liebe Grüße, Renate

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