Teegebäck mit Kürbiskernen und Tonkabohne

Dienstag, 1. Dezember 2015


Kennt ihr das? Die Zeit vergeht zu schnell, die Woche hat zu wenig Tage und man hat soviel zu tun, dass man gar nicht weiss, wo man anfangen soll?
Ich befinde mich im Moment in so einer Phase (wie man wahrscheinlich an meiner Posting-Frequenz erkennt). Statt Weihnachtsdeko Chaos wohin das Auge reicht. Kekse backen? Gar 15 verschiedene Sorten? Ähm. Nö. Geht sich leider nicht aus. Deshalb musste was schnelles, einfaches und trotzdem leckeres her. Gerade am Wochenende hat man doch ganz gerne was Süßes zum Tee/Kaffee.


Hier habe ich ein Rezept für alle gestressten Keksausstechmuffel. Ich finde die Kexerl extrem lecker. Meine Testesser behaupten sogar, dass die Kekse süchtig machen!

Um ganz ehrlich zu sein: die gerösteten, gesalzenen Kürbiskerne habe ich aus Versehen erwischt. Ihr könnt natürlich auch ungesalzene Kürbiskerne nehmen und mahlen. Dafür aber eine gute Prise Salz dazu geben. 


Zubereitung:
Mehl, Kürbiskerne, Tonkabohne und Zimt in einer Schüssel verrühren, beiseite stellen.
In einer anderen Schüssel die weiche Butter mit dem Feinkristallzucker cremig rühren. Nach und nach die Mehlmischung unterrühren, bis die Masse homogen ist.

Den Teig in 2 Stücke teilen und jeweils eine ca. 25 cm lange "Wurst" formen. In Klarsichtfolie einwickeln und für mindestens eine Stunde, oder über Nacht in den Kühlschrank geben.

2 Backbleche mit Backpapier auslegen, den Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 
Die Teigstangen aus dem Kühlschrank nehmen, aus der Folie wickeln und in nicht zu dünne Scheiben schneiden und auf die beiden Backbleche verteilen.

Auf mittlerer Schiene ca. 13 - 15 Minuten hell backen. Vollständig auskühlen lassen.


Fertigstellung:
Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. Die Kekse halbseitig in Schokolade tunken, und mit Haselnusskrokant bestreuen.


Walnuss-Schoko-Brownies nach Fräulein Glücklich

Donnerstag, 5. November 2015


Kennst du Fräulein Glücklich ? Wenn nicht, solltest du das sofort ändern.
Seit mindestens 2 Jahren bin ich regelmäßiger Gast auf Silkes wundervollem Blog und lass mich inspirieren von ihren schönen Bildern, den kleinen Geschichten und den einfachen Rezepten mit dem gewissen Etwas.

Irgendwann bin ich drauf gekommen, dass Silke und ich gerade mal 34,5 km voneinander entfernt wohnen.
An einem wunderschönen Sonntag im Frühsommer 2014 hatten wir ein Blind Date. Treffpunkt: Flohmarkt. Auf dem Weg hab ich noch schnell 2x coffee-to-go besorgt. Beim Aussteigen ist mir dann DAS Missgeschickt passiert: Kaffeebecher gekippt. 40 cm unter Augenhöhe ein unübersehbarer brauner Fleck auf meiner beigen Bluse. Na bravo.
SMS an Silke: bin schon da. Erkennungszeichen: Frau mit Kaffee-Fleck auf heller Bluse und 2 Bechern.
Wir haben uns auf Anhieb sehr gut verstanden. Glücklicherweise sind wir uns im Laufe des Treffens nicht in die Haare gekommen- denn zwei Foodblogger auf einem Flohmarkt wollen immer nur dasselbe: alten Küchenkram ;-) !


Ende Juli ist nun das süße Werk von Silke in gebundener Form erschienen:
Fräulein Glücklich backt Kuchen, Törtchen, Cupcakes und Naschereien. Ein schönes, buntes Allerlei mit:
Basics (Vanilleextrakt, Walnusslikör, Cremen zum Füllen von Törtchen)
Marmeladen/Sirup (Hugo-Gelee, Rosenblütensirup)
Kleinen Geschenken (Marshmellows, Trüffel, Brause)
Blechkuchen (Mandel-Butterkuchen, Walnuss-Schoko-Brownies, Buttergebäck mit Erdnüssen)
Küchlein (Eierlikör Cupcakes, Mürbteigtaschen mit frischen Beeren, Apfelstrudel to go)
Torten (Topfen-Mascarpone-Torte, Preiselbeertörtchen, Baisertorte mit Schokoladenmousse)
und einem
Happy End (Eiswaffeln, Vanilleeis, Heidelbeer-Cheesecake-Eis)

Ich hab schon das Vanilleextrakt, Apfel-Walnuss-Gugls, das Vanilleeis (supereasy und superlecker) und diese wundervoll üppigen Walnuss-Schoko-Brownies (anbei das Rezept) ausprobiert und bin begeistert! So wie der Blog ist auch das Buch von Silke einzigartig liebevoll gestaltet und die Rezepte sind größtenteils für Back-Anfänger geeignet. Also, nichts wie los...hinein ins Back-Vergnügen!


Zutaten für den Teig:
150 g Butter
200 g Kuvertüre
75 g Mehl
30 g Backkakaopulver
1 TL Backpulver
3 Eier
150 g Zucker
1 Prise Salz

Zutaten für den Guss:
100 g Kuvertüre nach Belieben
3 EL Butter
100 g Walnusskerne
2 EL Zucker


Zubereitung Teig:
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen und einen Backrahmen mit den Maßen 18 x 22 cm auflegen.
Mehl mit Kakao und Backpulver versieben.
Butter mit Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. Die Eier mit Zucker und der Prise Salz mit dem Mixer mehrere Minuten cremig aufschlagen.
Das Butter-Kuvertüre-Gemisch einrühren, die Mehlmischung vorsichtig unterheben bis sich alle Zutaten vermengt haben.

Teig in die Form füllen und ca. 25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, Brownies mit einem scharfen Messer aus der Form lösen und beliebig schneiden oder ausstechen.

Zubereitung Guss:
Die Küvertüre mit 2 EL Butter über dem Wasserbad schmelzen. Walnusskerne grob hacken und mit 1 EL Butter in eine Pfanne geben, erhitzen. 2 EL Zucker darüberstreuen und kurz karamellisieren lassen.

Fertigstellung:
Die karamellisierten Walnüsse gleichmäßig über den Brownies verteilen, Schokolade großzügig darübergießen.


erschienen im: Löwenzahn Verlag
€ 17,90
168 Seiten
ISBN 978-3-7066-2584-5




Apfel-Schokokuchen

Donnerstag, 29. Oktober 2015



In der dunklen Jahreszeit kann die gute Laune schon mal verloren gehen. Wenn ein paar Stunden die Sonne scheint, gehts ja noch. Aber wehe, es ist so ein Tag wie heute: neblig, großteils düster und ungemütlich. Das kann sich schon ganz schön auf die Stimmung auswirken, gell?!

Für seelisches Wohlbefinden empfehle ich Vitamine (Äpfel) und Serotonin (Schokolade) in Kastenform -> mit einem Berg Sahne. Es hilft- wirklich ;-) !
Okay, okay. Dafür machen wir halt morgen ein paar sit ups mehr.

 
Zutaten (für eine Kastenform 30 x 11 cm):
150 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
1 TL Zimt
70 g geriebene Nüsse
70 g geriebene Haushaltsschokolade
3 Eier
eine Prise Salz
150 g weiche Butter
150 g Staubzucker
1 Pck. Vanillezucker
2 EL Rum (38%)
2 nicht zu große Äpfel, grob gerieben

Zubereitung:
Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen, Kastenform mit Backpapier auskleiden oder befetten und bemehlen.
Mehl mit Backpulver und Zimt versieben, Nüsse und Schokolade unterrühren, beiseite stellen.
Eier trennen.

Eiweiß mit Salz steif schlagen.
Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren, die Dotter nacheinander unter Rühren zugeben und flaumig rühren.
Abwechselnd Mehlmischung und Eischnee unterheben. Zuletzt die grob geriebenen Äpfel mit dem Rum unterheben, in die Kastenform füllen und auf der untersten Schiene ca. 50 - 55 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Den Kuchen in der Form etwas überkühlen lassen, dann aus der Form heben (geht mit dem Backpapier ganz einfach) und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Am Besten über Nacht durchziehen lassen, und am nächsten Tag mit REICHLICH Sahne genießen.


Kürbisknödel mit brauner Salbei-Butter

Dienstag, 20. Oktober 2015

Heute gibt es nach langer, langer Zeit wieder mal was Herzhaftes.
Habt ihr schon tonnenweise Kürbispüree gemacht? Noch nicht? Na dann wirds Zeit....es lässt sich so herrlich vielseitig verwenden, wie zum Beispiel für GugelhupfRisotto oder Roulade.

Bei meiner lieben Südtiroler Blogger-Kollegin Kebo hab ich vor einiger Zeit dieses schöne Rezept für Rohnenknödel gefunden. In der kalten Jahreszeit gibt es diese Knödel ziemlich oft bei mir. Nun hab ich mir gedacht, ich wandle das Rezept mal etwas ab und probiers mit Kürbis und Bergkäse.
Der Kürbis sticht geschmacklich nicht unbedingt aufdringlich hervor- ich finde, die Farbe ist einfach schön und stimmungs-erhellend ;-)

Bei Kebo gehts gerade auch "kürbislastig" zu. Zimtpannakotta mit Kürbiskompott klingt doch ziemlich verheissungsvoll, oder?

Zutaten für 8 Knödel:
200 g Knödelbrot
1 mittelgroße Zwiebel
etwas Butter
200 g Kürbispüree
4 Eier (M)
Salz
Pfeffer
Muskatnuss gerieben
80 g Bergkäse gerieben
20 g Mehl

Außerdem:
Butter
Salbeiblätter 
Bergkäse


Zubereitung:
Die Zubereitung für Kürbispüree findet ihr hier. Das Püree lässt sich portionsweise wunderbar einfrieren.

Zwiebel würfeln, in der Butter andünsten und übers Knödelbrot geben.
Kürbispüree mit Eiern, Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss (kräftig würzen) mit dem Pürierstab homogenisieren und übers Knödelbrot gießen, Käse und Mehl zugeben. Alle Zutaten gut vermischen (am Besten mit den Händen)- aber nicht zermatschen. 
Die Masse ca. 30 Minuten abgedeckt im Kühlschrank rasten lassen.
Mit feuchten Händen Knödel formen und diese über Dampf ca. 15 Minuten garen.
In der Zwischenzeit Butter in einer Pfanne erhitzen, Salbeiblätter zufügen. So lange erhitzen, bis die Butter braun wird und die Salbeiblätter knusprig werden.

Fertigstellung:
Die Knödel mit der Salbei-Butter übergießen, und großzügig Bergkäse darüber raspeln.

Wenn man es geschmacks-intensiver mag, könnte diese Gorgonzolarahmsoße genau das Richtige sein! 

Mürbe Apfel-Kexerl

Sonntag, 4. Oktober 2015


Ich habe mich kürzlich von meiner netten Arbeitskollegin Phillippa aufklären lassen, dass man in Deutschland zur Weihnachtszeit Plätzchen isst. Kekse gibts nämlich das ganze Jahr über.

Bei uns in Österreich gibt es keine Plätzchen. Zu Weihnachten werden Kekse gebacken. Und sonst auch ;-)
In Tirol sagen wir Kex dazu (vorne ein extrem hartes "K", hinten x)- verniedlicht: "Kexerl"

Diese köstlichen Apfel-Kexerl sind die perfekten Begleiter für den Nachmittags-Kaffee. Ein kleiner Happen für das 15-Uhr-Tief. Wem das mit der Fülle zuviel Aufwand ist, kann die Kexerl natürlich auch mit seiner Lieblingsmarmelade füllen.



 Zutaten Teig (für 10 Stück):
180 g Mehl
110 g kalte Butter
3 EL Staubzucker
eine Prise Salz
2 EL Buttermilch

Zutaten Füllung:
1 mittelgroßer Apfel
1 EL Zitronensaft
1 EL geriebene Nüsse
1 EL Demerara Roh-Rohrzucker
1 gute Messerspitze Zimt
1/2 TL gemahlenen Ingwer

außerdem:
1 mit etwas Milch verquirltes Eigelb
Demerara Roh-Rohrzucker zum Bestreuen


Zubereitung Teig:
Mehl auf ein Brett sieben, kalte Butterstücke hineinschneiden. Staubzucker, Salz und Buttermilch dazugeben und rasch zu einem glatten Teig verarbeiten, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

Backofen auf 170°C (Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Zubereitung Fülle:
Apfel schälen, entkernen und klein würfeln. Apfelwürfel mit Zitronensaft vermischen. Die restlichen Zutaten ebenfalls untermischen.


Fertigstellung:
Nun den Teig auf einer bemehlten Fläche dünn auswalken. Den Rand eines Glases (Durchmesser 7,5cm) in Mehl tauchen und 20 Kreise ausstechen, 10 davon auf das vorbereitete Backblech legen.Die Ränder mit dem verquirlten Eigelb bestreichen. Die Fülle auf die Kreise verteilen, die restlichen Teig-Kreise draufgeben und die Ränder leicht andrücken. Anschließende die Ränder mit den Zacken einer Gabel "verschließen". 

Die Kekse mit dem restlichen verquirlten Eigelb bestreichen, Zucker großzügig darüber streuen. Mit einem scharfen Messer die Oberfläche kreuzweise einschneiden.

Ca. 15 Minuten auf mittlerer Schiene backen und auskühlen lassen.


Party-Cookies

Samstag, 26. September 2015

Vor einiger Zeit ist eine tolle Kooperation mit Dr.Oetker Austria zustande gekommen.
Ein kleines, feines Heftchen mit wundervollen Cookies-Rezepten von österreichischen Bloggerinnen.

Neben meinen Party-Cookies (mit Kokos, Pecannüssen, Schokolade) findet ihr noch diese kleinen Köstlichkeiten:
Strawberry-Mint-Cookies
Zimtschnecken-Cookies
Pistazien-Nougat-Cookies
Schoko küsst Heidelbeer-Cookies
Toffee-Pecan-Cookies
Vollkorn-Cookies
Nougat-Cookies mit Meersalz
Lollipop-Cookies
Cookies mit dunkler Schokolade und Pistazien
Lemoncurd-Cookies
Brownie-Cookies mit Baileys 

Zur Download-Version gehts hier: Die fabelhafte Welt der Cookies


Ich hoffe, ihr seid neugierig geworden! Viel Spaß beim Nachbacken!

Vielen Dank nochmal an Dr. Oetker und speziell an Elsa, die das Ganze koordiniert hat.



Birnen-Muffins

Sonntag, 20. September 2015


Möchtet ihr wissen, wie meine Blog-Beiträge entstehen?
Prinzipiell gibt es bei mir keinen Plan. Ich habe so gut wie nie was vorbereitet. Ideen kommen durch Inspirationen von Pinterest, Zeitschriften, beim Einkaufen oder beim Flohmarkt-Bummel.

Heuer im Urlaub habe ich auf einem Flohmarkt diese entzückende Muffinform (und noch eine Zweite, ein paar Dosen, Eisportionierer, hübsche Förmchen...) entdeckt. Um meine Schätze sicher nach Hause zu bringen, musste ich mir sogar noch eine Reisetasche kaufen!

Und heute hat die Form endlich ihren großen Auftritt: herbstliche Muffins mit leckeren Gewürzen wie Ingwer, Zimt, Muskat, Vanille und fruchtiger Birne.
Falls ihr Ingwer und Muskat gerade nicht im Haus habt, könnt ihr einfach etwas mehr Zimt dazu geben.


Zutaten (für 12 Muffins):
250 g Dinkel-Kuchenmehl
1 EL Backpulver
50 g gemahlene Mandeln
1/4 TL Salz
1/4 TL Natron
1 TL gemahlenen Ingwer (Pulver, bitte keinen frischen Ingwer verwenden)
1/2 TL gemahlenen Zimt
1/4 TL geriebenen Muskat
90 g Feinkristallzucker
70 g Rohrohrzucker (fein)
1 Pck. oder 1 EL Vanillezucker
200 ml Buttermilch
2 große Eier
120 g geschmolzene Butter, abekühlt 
1 TL Vanille-Extrakt (optional)
2 mittelgroße Birnen

Zubereitung:
Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Ein Muffinblech mit Muffinförmchen auslegen.

In eine großen Schüssel Mehl mit Backpulver versieben. Alle "trockenen" Zutaten zugeben, und alles gut verrühren.

In einer zweiten Schüssel Buttermilch mit den Eiern verrühren. Geschmolzene, abgekühlte Butter ebenfalls unterrühren, Vanille-Extrakt zugeben, verrühren.

Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen und würfeln.

Nun die flüssigen Zutaten zu den trockenen Zutaten geben, und mit der Teigspachtel "schlampig" verrühren- die Muffinmasse darf klumpig sein. Die Birnenstücke unterheben, den Teig auf die Muffinförmchen aufteilen und auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe).


Beschwipste Zwetschgenmarmelade

Sonntag, 13. September 2015

Die Zeit vergeht, mein letzter Eintrag ist ja schon wieder eine halbe Ewigkeit her!
Da ich im Leben 1.0 momentan recht eingespannt bin, bleibt mir für meine Bloggerei leider kaum Zeit.
Dennoch: ein kleines, aber leckeres Lebenszeichen von mir. Vorausgesetzt, man mag Zwetschgen und Rum!


Zutaten:
1 kg entsteinte Zwetschgen
1 Säckchen Gelierhilfe 2 : 1
500 g Demerara Rohrohrzucker 
50 ml Rum 80%


 Zubereitung:
Die Zwetschgen zerkleinern (entweder mit dem Pürierstab, Thermomix oder ähnlichem).
In einem genügend großen Kochgeschirr die zerkleinerten Früchte mit der Gelierhilfe vermischen und zum Kochen bringen. Den Zucker einrühren, nochmals sprudelnd aufkochen, weitere 3 - 5 Minuten unter Rühren weiter kochen lassen. In der letzten Minute den Rum zugeben.
Die Marmelade heiß in saubere Gläser füllen, verschließen und ca. für 5 Minuten auf den Deckel stellen.
Ergibt je nach Größe vom Glas 3 - 4 Portionen.

Man kann die Marmelade zum Beispiel zum Füllen von Buchteln, Muffins oder Keksen verwenden. Mir schmeckts auch aufs Frühstücksbrot ;-)


Topfen-Mousse mit Marillenmus

Samstag, 15. August 2015


Ich hab euch gewarnt: Es gibt noch mehr "marilliges"....nutzt nix. Da müss ma jetzt durch.
Nach dem Marilleneis mit Mandelstreusel und der Marillen-Galette habe ich heute noch ein sehr erfrischendes Sommer-Dessert- das ich zu Frau Tausendschön´s  "White Dinner Party" mitbringe.

Die gesammelten Inspirationen zur White Dinner Party findet ihr übrigens hier.

Zum Topfen-Mousse würden ja viele Früchte gut harmonieren. Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Pfirsiche...aber da ich im Moment von Marillen einfach nicht genug bekommen kann, habe ich die Früchtchen zu Mus verarbeitet.

Zur Deko gab´s noch Borretschblüten aus Mama´s Garten obendrauf. Die sind nicht nur ein optischer Genuss- die kann man sogar essen!

Wenn ihr das Dessert schichten möchtet, verdoppelt einfach die Menge an Marillenmus.


Zutaten für das Marillenmus:
350 g reife Marillen
brauner Zucker zum Bestreuen + 45 g
1 Pck. Vanillezucker
1 EL Marillenlikör

Zutaten für das Topfenmousse:
250 ml Sahne
2 Blatt Gelatine
2 EL Marillenlikör
250 g Topfen (20%)
60 g Staubzucker
1 Pck. Vanillezucker
Abrieb und Saft einer halben Bio-Zitrone


Zubereitung Marillenmus:
Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen, ein Backblech mit Backpapier belegen.
Die gewaschenen Marillen halbieren, mit der Schnittfläche nach oben auf das Backblech setzen. Die Marillenhälften mit braunem Zucker bestreuen und ca. 20 Minuten im Backofen schmoren lassen.
Die weichen, duftenden Marillen aus dem Ofen nehmen, mit 45g braunem Zucker, 1 Pck. Vanillezucker und 1 EL Marillenlikör pürieren. Beiseite stellen und erkalten lassen.

Zubereitung Topfenmousse:
Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Sahne steif schlagen. Topfen mit Staub- und Vanillezucker verrühren, Zitronenabrieb und Saft einer halben Bio-Zitrone unterrühren.

In einem Topf 2 EL Marillenlikör erwärmen und die ausgedrückten Gelatine-Blätter darin auflösen. 3 EL Topfencreme in die Gelatinemischung rühren, diese Mischung dann zügig unter die restliche Topfencreme rühren. Sahne unterheben und das Mousse in 4 - 5 Gläser aufteilen, mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 3 Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Fertigstellung: 
Marillenmus auf dem Topfenmousse verteilen und ev. mit Blümchen garnieren.


Quelle Topfemousse: leicht abgewandelt nach einem Rezept aus "frisch gekocht" Juli/August 2015

Sommerliche Blätterteig-Tarte

Dienstag, 4. August 2015

 Keine große Lust zum Kochen? Na, dann rollen wir doch einfach eine Packung Blätterteig auf, belegen diesen mit Zucchini-Streifen, getrockneten Tomaten und Schafskäse...noch ein paar Blättchen Thymian... et voilá- und fertig ist der Feierabend-Terrassen-Snack!
 Zutaten:
1 Pck. Blätterteig
etwas Olivenöl
1 kleiner fester Zucchino
getrocknete Tomaten in Öl nach Belieben
100 g Schafskäse
Thymianblättchen zum Bestreuen
ein verquirltes Ei
Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung:
Backofen auf 200°C vorheizen.
Den Blätterteig auf ein Backblech legen und dünn mit Olivenöl bestreichen.
Mit dem Sparschäler vom Zucchino dünne Scheiben abziehen. Diese überlappend auf den ausgerollten Blätterteig legen (einen Rand von ca. 2 cm frei lassen). Nun rundherum den Rand umrollen. Die getrockneten Tomaten abtropfen lassen und je nach Größe etwas zerkleinern und auf den Zuchhinistreifen verteilen. Schafskäse zerbröckeln und ebenfalls auf der Tarte verteilen.
Den Teigrand mit dem verquirlten Ei bestreichen.

Die Tarte auf mittlerer Schiene ca. 15 - 20 Minuten backen. Herausnehmen, Thymianblättchen drüber streuen und mit Pfeffer aus der Mühle würzen.
Wer mag, kann noch Prosciuotto crudo auf die fertig gebackene Tarte legen. 

Marillen-Galette

Freitag, 24. Juli 2015

 ...oder großes Marillenkeks, oder runder Marillenstrudel? Egal. Nun ist´s eine Galette geworden. Klingt jedenfalls schön.
Das Teilchen hat mich jetzt ganz schön viel Butter, Zeit und Nerven gekostet. Ursprünglich sollte es eine Nektarinen-Heidelbeer-Galette werden. Ich hatte auch schon ganz schöne Bilder im Kasten. Aber irgendwie...war´s einfach nicht gut genug. Nicht, dass man noch ein Stück haben möchte. Nochmal probiert- mit Thymian. Gleich langweilig. Ganz doof. Schöne Bilder, aber nicht das perfekte Rezept. 

Okay. Alles wieder auf Anfang. Dann muss eben eine andere Füllung her. Pfirsiche waren jetzt auch nicht meine erste Wahl. Marillen hatte ich doch kürzlich schon. Macht nix. Es ist Saison und sie schmecken einfach hervorragend nach Sommer.
Endlich- der Neuanfang hat sich gelohnt! Die säuerlichen Marillen und die frischen Heidelbeeren passen perfekt zum "um-mandelten" Mürbteig.

Ich sag´s gleich: das ist MEIN Marillen-Jahr. Seid gefasst...da kommt noch was ;-)

Zutaten für den Teig:
240 g Mehl
120 g kalte Butter
70 g Staubzucker
1 Prise Salz
Abrieb einer 1/2 Bio-Zitrone
1  verquirltes Ei (2/3 für den Teig, 1/3 zum Bestreichen)
1 EL Weinessig oder Apfelessig

Zutaten für die Fülle:
600 g reife Marillen
1 EL Speisestärke
2 EL Marillenlikör
1 EL Vanillezucker

Außerdem:
Braunen Zucker zum Bestreuen der Marillen
Mandelblättchen
eine Handvoll frische Heidelbeeren
Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung Teig:
Mehl auf ein Brett sieben, die kalte Butter in Flöckchen dazugeben und mit den Händen abbröseln. Die restlichen Zutaten zugeben und rasch zu einem glatten Teig kneten.
In Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank 30 - 45 Minuten rasten lassen.

Zubereitung Fülle.
Marillen waschen und sechsteln. In einer großen Schüssel Stärke mit Marillenlikör verrühren, Vanillezucker zugeben, ebenfalls verrühren. Die Marillenspalten darin wenden.

Fertigstellung:
Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Den Mürbteig aus dem Kühlschrank nehmen. Da der Teig leicht bricht, zwischen 2 Bögen Backpapier legen und rund auswalken (ca. 35cm Durchmesser). Den oberen Bogen Backpapier abziehen, die Mürbteigplatte samt Backpapier auf ein Backblech legen.
Die Marillenspalten von der Mitte beginnend darauf verteilen. Ca. 3 - 4 cm Rand frei lassen. Die Früchte mit braunem Zucker bestreuen. Nun den Rand schlampig über die Marillen schlagen (am Besten durch Anheben des Backpapiers).
Mit dem Rest vom verquirlten Ei bestreichen und mit den Mandelblättchen bestreuen.
Auf mittlerer Schiene ca. 25 - 30 Minuten backen.

Etwas überkühlen lassen. Heidelbeeren darüber verteilen, mit Staubzucker bestreuen und mit einer ordentlichen Portion Sahne- lauwarm oder kalt- genießen.

Pesto rosso mit Babyspinat

Mittwoch, 15. Juli 2015

Früher bei uns zu Hause wurde immer viel gejausnet. Zum "Neinern", das war die Vormittagsjause um 9 Uhr (neine) herum, gabs meistens eine pikante Jause (Wurst, Käse, Speck und Brot). Die Stärkung am Nachmittag, der "Marend" wurde noch mit Kuchen aufgewertet.

Ganz so üppig fällt die Jause nicht mehr aus- aber so wie jetzt im Sommer bleibt der Herd doch öfters kalt und es wird gejausnet- ganz unabhängig von der Uhrzeit ;-)

Dazu brauche ich nicht viel: eine Schnitte Brot, was Leckeres zum Draufschmieren und eine Stückchen Käse. Okay. Vielleicht noch ein Gläschen Wein dazu- abhängig von der Uhrzeit ;-) dann ist mein Jaus´n-Glück perfekt!

Pesto liebe ich ja sehr. Am Liebesten nur mit einem Stück Weißbrot. Als schnelles Mittagessen auch gerne mal mit Pasta. Da ich noch Babyspinat zu verbrauchen hatte, habe ich diesen einfach in mein Pesto rosso geschummelt. Was ich mir noch ganz toll vorstellen könnte (aber bisher leider noch nicht probiert hab): Koriander. Den würde ich aber mengenmäßig etwas dezenter einsetzen.
Zutaten (ergibt ca. 300ml):
50 g geröstete Pinienkerne
2 Knoblauchzehen, geschält
150 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft, grob zerkleinert
1 EL Tomatenmark
1 TL Chillisalz
50 g Babyspinat
40 g frisch geriebenen Parmesan
100 ml bestes Olivenöl + etwas zum Abdecken
Zubereitung:
Alle Zutaten- ausser Olivenöl- im Standmixer je nach Belieben (fein oder grob) pürieren.
Zuletzt das Olivenöl händisch unterrühren und das Pesto in ein sauberes verschließbares Glas füllen. Die Oberfläche mit Olivenöl abdecken und im Kühlschrank lagern.

Rührkuchen mit Paradiesfeigen

Sonntag, 5. Juli 2015

 Plan A: ich wollte es unbedingt wieder mal schaffen, bei Ich back´s mir! mitzumachen. Das Thema dieser Runde lautet: Rührkuchen. Ich hab da so an eine sommerliche Variante mit Beeren gedacht.
Kurz vor Ladenschluss bin ich noch schnell in den Supermarkt gespritet und hab mir die Zutaten besorgt.

An der Kassa stand ein riiieeesiger Karton mit überreifen Bio-Bananen. Sie haben mich förmlich angefleht:"Nimm uns mit"! Hmm. So kurz vor dem Wochenende werden die wohl die kommende Woche nicht mehr überleben.

Hier kommt Plan B ins Spiel: die Beeren wurden zu Eis verarbeitet und die überreifen Paradiesfeigen (hab nicht ich mir ausgedacht- siehe wikipedia) haben ihre Bestimmung gefunden: ein (nicht ganz so sommerlicher) Rührkuchen mit geretteten Bananen :-)
Zutaten (für eine Kastenform 24cm):
250 g Mehl
1 TL Natron
1 TL Backpulver
1 1/2 TL Zimt
125 g weiche Butter
100 g Kristallzucker
80 g braunen Zucker
1/4 TL Salz
2 Eier (verquirlt)
125 ml Buttermilch
1 1/2 TL Vanilleextrakt
3 überreife Bananen
Zubereitung:
Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben!!!
Backofen auf 175°C vorheizen (Ober- und Unterhitze), eine Kastenform buttern und bemehlen.
Mehl mit Natron, Backpulver und Zimt versieben. Vanilleextrakt unter die Buttermilch mischen.

Butter, Zucker und Salz mit dem Mixer cremig rühren. Die verquirlten Eier langsam zugeben, weiterrühren. Bananen rasch mit einer Gabel zerdrücken und ebenfalls unter die Butter-Zucker-Masse rühren. Nun die Hälfte vom Mehl "schlampig" mit einer Teigspachtel locker einrühren, dann die Buttermilch und das restliche Mehl (das sieht nicht schön aus). Wichtig: den Teig nicht übermixen. Der Teig darf (soll) klumpig sein. Schnell in die Kastenform füllen und ab in den Ofen. Ca. 45 Minuten (unbedingt Stäbchenprobe machen) auf der untersten Schiene backen.
Gefunden auf Pinterest. Quelle: hier
 
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