Dienstag, 21. Mai 2013

Moosbeer-Kracherl

Mogst a Kracherl?

Moosbeeren [tirolerisch ausgesprochen: Moosbean] = Blaubeeren
Kracherl [tirolerisch ausgesprochen: Krachal] = Limonade


Mit dieser Frage hat man in den 80er-Jahren Kinderaugen zum Leuchten gebracht. Ein Kracherl war schon etwas Besonderes. Sonntag´s durften wir zum Mittagessen Kracherl trinken- also Sprite, Mezzo-Mix oder Almdudler- prickelnd & zuckersüß ;-) !
Mit dem Moosbeer-Kracherl kann man bei Kindern vermutlich nicht punkten, weil´s etwas säuerlich schmeckt- es ist aber herrlich erfrischend, und (fast) das Beste, das einem an einem warmen Frühsommertag passieren kann (falls uns 2013 noch ein warmer Frühsommertag passiert).

Zutaten für den Sirup (ergibt ca. 300 ml):
250 ml Wasser
120 g Zucker
125 g Moosbeeren (Blaubeeren)

Zubereitung:
Zucker mit Wasser in einem Topf erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat. Dann die Moosbeeren zugeben, und ca. 5-7 Minuten köcheln lassen, dazwischen immer wieder umrühren.
Den Sirup durch ein Sieb streichen, und erkalten lassen.

Zutaten fürs Kracherl (für 1 Liter):
Saft von 1-2 Zitronen (je nach Geschmack)
250 ml Sirup
Mineralwasser
Eiswürfel

Zubereitung:
Zitronensaft und Sirup in einen 1-Liter-Krug leeren und mit dem Mineralwasser aufgießen. Eiswürfel zufügen und genießen :-)

NACHTRAG:
Dank dem großartigen Tipp vom *fräulein glücklich* hab ich den Sirup jetzt gleich mit Prosecco probiert. Also ein Schuss vom Sirup, Prosecco und mit etwas Mineralwasser aufgießen und mit Eiswürfel vollenden *Moosbeer-Spriiiitz* IST das BESTE, das dir an einem warmen Frühsommertag passieren kann :-D !

Mittwoch, 15. Mai 2013

Pflanzzeit...ODER: Feiner Schoko-Pudding einmal anders

Auf den ersten Blick....
könnte man meinen....
es ist einfach nur Minze....
Wenn man allerdings genauer hinsieht, offenbart sich....
ein leckerer Schoko-Sahne-Pudding, abgedeckt mit "Erde" aus Oreo-Keks-Bröseln, und einem "Minze-Pflänzchen" :-)

Die Inspiration dazu hab ich bei http://www.marthastewart.com/350027/potted-chocolate-mint-puddings?center=0&gallery=275005&slide=350027 gefunden. Mint-Pudding ist allerdings nicht ganz so mein Ding. Ich steh mehr auf richtig SCHOKOLADIG-SAHNIGES ;-)

Zutaten (für 6 Gläschen mit ca. 100 ml):
200 ml Milch
125 ml Sahne
1 Vanilleschote
100 g Schokolade (70%)
2 Dotter
30 g Zucker
1 Pck. Oreo-Kekse (aber ich denke, die halbe Packung würde auch reichen)
Minze zum Garnieren

Zubereitung:
Den Backofen vorheizen (Ober-und Unterhitze: 170°C, Umluft: 150°C), eine Form mit heißem Wasser (die Gläschen sollten dann bis über die Hälfte im Wasser stehen) gefüllt in den Backofen stellen.
Die Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herauskratzen. Milch, Sahne, Vanilleschote- und Mark aufkochen, dann die Schokolade darin schmelzen lassen.
In der Zwischenzeit Dotter mit Zucker schaumig rühren. Die Vanilleschote aus der Milch-Sahne-Mischung entfernen und zum Dotter-Zucker-Gemisch gießen, alles gut verrühren.
Den Pudding in die Förmchen füllen, und die Gläser für ca. 20 Minuten ins heiße Wasser in den Ofen stellen.
Den Pudding bei Raumtemperatur abkühlen lassen.

Für die "Erde" die Oreo-Kekse trennen, die Füllung herauskratzen. Man verwendet nur die Kekse. Diese zerkrümeln, über den abgekühlten Pudding bröseln und jeweils einen Minz-Zweig in die "Erde" stecken.






Sonntag, 12. Mai 2013

Alles Liebe zum Muttertag!

***Erdbeer-Mascarpone-Topfen-Torte mit Streuselboden***

Liebe Mütter,
ich wünsche euch einen schönen Tag! Lasst euch von euren Lieben verwöhnen!
Das Rezept habe ich in der *LECKER Bakery*, Special 2012 - N°1 gefunden.
Die nachfolgende Mengenangabe im Original-Rezept ist für eine Form mit einem Durchmesser von 26 cm (ergibt ca. 12 Stück). Ich habe für meine kleine Form (18 cm) die Zutaten halbiert.
 
Zutaten (lt. Original-Rezept):
Öl für die Tortenplatte
60 g Mandelkerne mit Haut
240 g helle Cookies
100 g Butter
14 Blatt Gelatine
ca. 1,2 kg Erdbeeren
2 TL + 150 g + 2 EL Zucker
200 g Schlagsahne
500 g Mascarpone
500 g Magertopfen
2 Pck. Vanillezucker
1-2 TL Zitronensaft
 
Zubereitung:
Einen Tortenring oder einen hohen Springformrand von einer beschichteten Form (26 cm) auf eine mit etwas Öl bestrichene Tortenplatte setzen. Mandeln grob hacken und in einer beschichteten Pfanne ohne Fett leicht rösten. Sofort herausnehmen. Cookies fein zerbröseln. Butter schmelzen, mit den Cookiebröseln und den Mandeln mischen. Bröselmasse in den Formrand geben und als Boden gleichmäßig andrücken. Ca. 30 Minuten kalt stellen.
 
2 und 12 Blatt Gelatine getrennt in kaltem Wasser einweichen. 750 g Erdbeeren waschen, putzen und gut abtropfen lassen, mit einem Stabmixer pürieren und ev. durch ein feines Sieb streichen.
200 g Erdbeer-Püree mit 2 TL Zucker verrühren. 2 Blatt Gelatine ausdrücken, bei schwacher Hitze auflösen und in das gezuckerte Erdbeer-Püree rühren. 10-15 Minuten kalt stellen.
 
Sahne steif schlagen.
Mascarpone, Topfen, 150 g Zucker, Vanillezucker und übriges Erdbeer-Püree verrühren. 12 Blatt Gelatine ausdrücken und bei schwacher Hitze auflösen. Erst 2 EL Creme unter die Gelatine rühren, dann die Gelatinemischung unter die restliche Creme rühren. Sahne unterheben.
 
Die Hälfte der Mascarponecreme auf den Tortenboden streichen und die Hälfte des Erdbeer-Pürees darauf verteilen. Mit einer Gabel locker unterziehen, sodass Schlieren entstehen. Die restliche Creme und übriges Erdbeer-Püree daraufgeben und ebenso mit einer Gabel marmorieren.
Torte mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, kalt stellen.
 
Rest Erdbeeren waschen, putzen, abtropfen lassen. Eine Hälfte pürieren (ev. dur ein feines Sieb streichen) und mit 2 EL Zucker und Zitronensaft (ich habe Grand Manier genommen) abschmecken. Andere Hälfte fein würfeln. Torte aus dem Ring lösen. Erdbeer-Püree auf die Torten geben, mit gewürfelten Erdbeeren (und ev. Schoko-Erdbeeren) verzieren.
 
Mit diesem Rezept nehme ich am Küchenplausch Muttertag-Event teil.
 
 


Samstag, 11. Mai 2013

Rhabarber-Zimt-Muffins

Hier eine kleine Anekdote aus meiner chaotischen Küche:
Letztes Jahr hab ich mit einer Freundin die "Tiroler Gemüsekiste" geteilt. Eines schönen Tages im Frühjahr waren rote Stangen mit Grünzeug dabei. Ich machte mich gleich hochmotiviert ans Werk, um einen Rhabarber-Kuchen zu backen. Die grünen Blätter hab ich gleich in den Bio-Müll geworfen und die Rhabarberstangen vorbereitet, um sie in einem leckeren Rührteig zu versenken.
Das Ergebnis sah toll aus! Den Kuchen noch ein wenig staub-bezuckert und fertig :-) !
Ich konnte es kaum erwarten und hab den lauwarmen Kuchen angeschnitten, um mir diese Köstlichkeiten mit einer guten Tasse Kaffee schon mal vorab zu gönnen. Der erste Bissen hat mich schon ein wenig inne halten lassen....der 2. Bissen...hmm....schmeckt aber komisch....irgendwie "erdig"....

Dann kam die Erkenntnis. Mangold. Es war MANGOLD! Ich Schaf! Ich hab doch tatsächlich die "guten" Blätter weggeschmissen! Meine Testesser fanden den Kuchen gar nicht sooo schlecht....interessant, meinten sie. Danke an meine treuen Testesser :-)

Nun, hier hab ich Rhabarber-Zimt-Muffins für euch. Ich schwöre: ich kenne nun den Unterschied zwischen Rhabarber und Mangold ;-)
Die schmecken wirklich toll! Und sind im Handumdrehen fertig!
Mit diesem Rezept nehme ich am KÜCHENPLAUSCH Rhabarber-Event teil.

Zutaten (für 12 Stück):
200 g Rhabarber
275 g Mehl
3 TL Backpulver
1 TL Zimt
150 g Zucker
1 Ei (Größe M)
100 ml Milch
150 g Vollmilchjoghurt
80 ml Öl

12 Muffins-Förmchen

Zubereitung:
Mulden einer Muffinsform mit Papierförmchen auslegen. Den Backofen vorheizen (Ober-und Unterhitze: 175°C / Umluft: 150°C).
Rhabarber putzen, schälen, längs halbieren und in kleine Stücke schneiden. Die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Zimt, Zucker) miteinander versieben. Ei, Milch, Joghurt und Öl verquirlen, dann die trockenen Zutaten kurz unterrühren und die Rhabarber-Stücke unterheben.
Den Teig in die vorbereiteten Muffinsformen füllen und im vorgeheizten Rohr ca. 20-25 Minuten backen. Muffins herausnehmen und auskühlen lassen.
Mit Zucker (ev. Zimt) bestreuen und mit Schlagobers servieren.
Quelle: lecker.de

Mittwoch, 1. Mai 2013

Rucki-Zucki-Pasta für Eilige (vegetarisch)

Hunger. Wenig Zeit. Und auf Käsebrot hat man grad keine Lust. Auf Geschmack schon.
Na, dann gibts Nudeln! Die Gardauer der Penne beträgt 11 Minuten. In dieser Zeit macht man mal locker das Sößchen. Ausserdem hat man eh fast alle Zutaten zu Hause. Den Spinat kann man auch durch grünen Spargel oder Zucchini ersetzen. TK-Spinat geht natürlich auch. Die Zitronenschale verleiht der Soße noch ein frisches Aroma. SCHNELL, EINFACH & LECKER!
Zutaten (für 2 Portionen):
250 g Lieblingsnudeln
2 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
250 g Tomaten (ich habe Mini-Pflaumenparadeiser genommen)
130 g frischer Spinat
150 ml Gemüsebrühe
ca. 1/4 TL Abrieb einer Bio-Zitrone
80 g Doppelrahmfrischkäse
Salz (z. B.: Vanille-Chillli-Salz)
Pfeffer
geriebenen Parmesan zum Bestreuen
 
Zubereitung:
Die Nudeln bissfest kochen.
In der Zwischenzeit Knoblauch klein hacken, die Tomaten waschen und vierteln. Die frischen Spinatblätter waschen und trockenschleudern (Salatschleuder).
Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zuerst den gehackten Knoblauch dazugeben, etwas anbraten, die Tomaten zugeben, ein paar mal umrühren. Dann die Spinatblätter dazugeben, mit Brühe aufgießen und mit der Zitronenschale, Salz und Pfeffer würzen. Etwa 3-4 Minuten köcheln lassen und den Frischkäse dazugeben. Verrühren. Bei Bedarf noch etwas Brühe nachgießen. Abschmecken und mit den Nudeln vermischen. Mit Parmesan bestreuen. FERTIG :-)