Marillen-Galette

Freitag, 24. Juli 2015

 ...oder großes Marillenkeks, oder runder Marillenstrudel? Egal. Nun ist´s eine Galette geworden. Klingt jedenfalls schön.
Das Teilchen hat mich jetzt ganz schön viel Butter, Zeit und Nerven gekostet. Ursprünglich sollte es eine Nektarinen-Heidelbeer-Galette werden. Ich hatte auch schon ganz schöne Bilder im Kasten. Aber irgendwie...war´s einfach nicht gut genug. Nicht, dass man noch ein Stück haben möchte. Nochmal probiert- mit Thymian. Gleich langweilig. Ganz doof. Schöne Bilder, aber nicht das perfekte Rezept. 

Okay. Alles wieder auf Anfang. Dann muss eben eine andere Füllung her. Pfirsiche waren jetzt auch nicht meine erste Wahl. Marillen hatte ich doch kürzlich schon. Macht nix. Es ist Saison und sie schmecken einfach hervorragend nach Sommer.
Endlich- der Neuanfang hat sich gelohnt! Die säuerlichen Marillen und die frischen Heidelbeeren passen perfekt zum "um-mandelten" Mürbteig.

Ich sag´s gleich: das ist MEIN Marillen-Jahr. Seid gefasst...da kommt noch was ;-)

Zutaten für den Teig:
240 g Mehl
120 g kalte Butter
70 g Staubzucker
1 Prise Salz
Abrieb einer 1/2 Bio-Zitrone
1  verquirltes Ei (2/3 für den Teig, 1/3 zum Bestreichen)
1 EL Weinessig oder Apfelessig

Zutaten für die Fülle:
600 g reife Marillen
1 EL Speisestärke
2 EL Marillenlikör
1 EL Vanillezucker

Außerdem:
Braunen Zucker zum Bestreuen der Marillen
Mandelblättchen
eine Handvoll frische Heidelbeeren
Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung Teig:
Mehl auf ein Brett sieben, die kalte Butter in Flöckchen dazugeben und mit den Händen abbröseln. Die restlichen Zutaten zugeben und rasch zu einem glatten Teig kneten.
In Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank 30 - 45 Minuten rasten lassen.

Zubereitung Fülle.
Marillen waschen und sechsteln. In einer großen Schüssel Stärke mit Marillenlikör verrühren, Vanillezucker zugeben, ebenfalls verrühren. Die Marillenspalten darin wenden.

Fertigstellung:
Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Den Mürbteig aus dem Kühlschrank nehmen. Da der Teig leicht bricht, zwischen 2 Bögen Backpapier legen und rund auswalken (ca. 35cm Durchmesser). Den oberen Bogen Backpapier abziehen, die Mürbteigplatte samt Backpapier auf ein Backblech legen.
Die Marillenspalten von der Mitte beginnend darauf verteilen. Ca. 3 - 4 cm Rand frei lassen. Die Früchte mit braunem Zucker bestreuen. Nun den Rand schlampig über die Marillen schlagen (am Besten durch Anheben des Backpapiers).
Mit dem Rest vom verquirlten Ei bestreichen und mit den Mandelblättchen bestreuen.
Auf mittlerer Schiene ca. 25 - 30 Minuten backen.

Etwas überkühlen lassen. Heidelbeeren darüber verteilen, mit Staubzucker bestreuen und mit einer ordentlichen Portion Sahne- lauwarm oder kalt- genießen.

Pesto rosso mit Babyspinat

Mittwoch, 15. Juli 2015

Früher bei uns zu Hause wurde immer viel gejausnet. Zum "Neinern", das war die Vormittagsjause um 9 Uhr (neine) herum, gabs meistens eine pikante Jause (Wurst, Käse, Speck und Brot). Die Stärkung am Nachmittag, der "Marend" wurde noch mit Kuchen aufgewertet.

Ganz so üppig fällt die Jause nicht mehr aus- aber so wie jetzt im Sommer bleibt der Herd doch öfters kalt und es wird gejausnet- ganz unabhängig von der Uhrzeit ;-)

Dazu brauche ich nicht viel: eine Schnitte Brot, was Leckeres zum Draufschmieren und eine Stückchen Käse. Okay. Vielleicht noch ein Gläschen Wein dazu- abhängig von der Uhrzeit ;-) dann ist mein Jaus´n-Glück perfekt!

Pesto liebe ich ja sehr. Am Liebesten nur mit einem Stück Weißbrot. Als schnelles Mittagessen auch gerne mal mit Pasta. Da ich noch Babyspinat zu verbrauchen hatte, habe ich diesen einfach in mein Pesto rosso geschummelt. Was ich mir noch ganz toll vorstellen könnte (aber bisher leider noch nicht probiert hab): Koriander. Den würde ich aber mengenmäßig etwas dezenter einsetzen.
Zutaten (ergibt ca. 300ml):
50 g geröstete Pinienkerne
2 Knoblauchzehen, geschält
150 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft, grob zerkleinert
1 EL Tomatenmark
1 TL Chillisalz
50 g Babyspinat
40 g frisch geriebenen Parmesan
100 ml bestes Olivenöl + etwas zum Abdecken
Zubereitung:
Alle Zutaten- ausser Olivenöl- im Standmixer je nach Belieben (fein oder grob) pürieren.
Zuletzt das Olivenöl händisch unterrühren und das Pesto in ein sauberes verschließbares Glas füllen. Die Oberfläche mit Olivenöl abdecken und im Kühlschrank lagern.

Rührkuchen mit Paradiesfeigen

Sonntag, 5. Juli 2015

 Plan A: ich wollte es unbedingt wieder mal schaffen, bei Ich back´s mir! mitzumachen. Das Thema dieser Runde lautet: Rührkuchen. Ich hab da so an eine sommerliche Variante mit Beeren gedacht.
Kurz vor Ladenschluss bin ich noch schnell in den Supermarkt gespritet und hab mir die Zutaten besorgt.

An der Kassa stand ein riiieeesiger Karton mit überreifen Bio-Bananen. Sie haben mich förmlich angefleht:"Nimm uns mit"! Hmm. So kurz vor dem Wochenende werden die wohl die kommende Woche nicht mehr überleben.

Hier kommt Plan B ins Spiel: die Beeren wurden zu Eis verarbeitet und die überreifen Paradiesfeigen (hab nicht ich mir ausgedacht- siehe wikipedia) haben ihre Bestimmung gefunden: ein (nicht ganz so sommerlicher) Rührkuchen mit geretteten Bananen :-)
Zutaten (für eine Kastenform 24cm):
250 g Mehl
1 TL Natron
1 TL Backpulver
1 1/2 TL Zimt
125 g weiche Butter
100 g Kristallzucker
80 g braunen Zucker
1/4 TL Salz
2 Eier (verquirlt)
125 ml Buttermilch
1 1/2 TL Vanilleextrakt
3 überreife Bananen
Zubereitung:
Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben!!!
Backofen auf 175°C vorheizen (Ober- und Unterhitze), eine Kastenform buttern und bemehlen.
Mehl mit Natron, Backpulver und Zimt versieben. Vanilleextrakt unter die Buttermilch mischen.

Butter, Zucker und Salz mit dem Mixer cremig rühren. Die verquirlten Eier langsam zugeben, weiterrühren. Bananen rasch mit einer Gabel zerdrücken und ebenfalls unter die Butter-Zucker-Masse rühren. Nun die Hälfte vom Mehl "schlampig" mit einer Teigspachtel locker einrühren, dann die Buttermilch und das restliche Mehl (das sieht nicht schön aus). Wichtig: den Teig nicht übermixen. Der Teig darf (soll) klumpig sein. Schnell in die Kastenform füllen und ab in den Ofen. Ca. 45 Minuten (unbedingt Stäbchenprobe machen) auf der untersten Schiene backen.
Gefunden auf Pinterest. Quelle: hier
 
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