Cherry Pie Pockets und Buchrezension

Montag, 23. März 2015


Montage sind nicht gerade mein Lieblingstage.
Der letzte Montag allerdings wurde mir im wahrsten Sinne des Wortes versüßt. Ich komme von der Arbeit heim, schließe das Postkastl auf und was erblicke ich da?! Das erste Buch von der lieben Mara! Erstmal Füße hochlagern und schmööökern. Mei, auch ein Montag kann schön sein!
Vielen Dank an dich, Mara und dem Hoffmann Verlag für "Mara´s Sweet Goodies".


Mara hat für ihr erstes Buch 84 neue süße, kreative Rezepte entwickelt. Wie ihr Blog ist auch das Buch sehr persönlich geschrieben.

Es ist in 5 Kapitel unterteilt:
Toppings und Cake Fillings (Karamellsauce, Strawberry Curd, Zwetschgenmus mit Rum)
Süßes Frühstück (Apfelbrot, Energy Bars, Chocolate Breakfast Brioche)
Kuchen (Erdbeer-Rhabarber-Swirl-Cheescake, Milk Tarte, Rhabarberkuchen wie bei Oma)
Süße Teilchen (Coconut Caramel Cookies, Bananen Nugat Täschchen, Kürbisküchlein)
Eiszeit (Stracciatella Frozen Yoghurt, Banana Walnut Crunch Ice Cream, Nugat Fudgesicles)

Mir gefällt besonders, dass die Rezepte einfach (aber mit Pfiff) und gut beschrieben sind.

Natürlich habe ich gleich ein schönes Rezept für euch ausprobiert. Kirschtaschen (Cherry Pie Pockets) im Oster-Look :-)
Mara hat am Anfang des Rezeptes geschrieben, dass die Kirsch-Täschen nur leicht gesüßt sind. Ich hab das Rezept mittlerweile 3 mal ausprobiert, und einen Esslöffel Zucker mehr in den Teig gegeben. Aber das ist Geschmackssache.


Zutaten für ca. 6 - 8 Stück:
Für den Teig:
120 g kalte Butter
200 g Mehl
50 ml Wasser
2 - 3 Esslöffel Staubzucker
1 Prise Salz

Für die Kirschfüllung:
200 g Schattenmorellen aus dem Glas
150 ml Kirschsaft 
25 g Speisestärke

Außerdem:
2 Eigelb zum Bestreichen (ich habe eine ganzes Ei mit einem Schlückchen Milch verrührt)




Zubereitung:
Mehl auf ein Brett sieben, kalte Butter-Flocken hineinschneiden. Staubzucker, Salz und Wasser dazugeben und rasch zu einem glatten Teig verarbeiten, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

Backofen auf 170°C (Umluft) oder 190°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Inzwischen die Fülle zubereiten.
Kirschen halbieren. 2 - 3 Esslöffel vom Kirschsaft mit der Speisestärke glatt verrühren. Den restlichen Saft mit den Kirschen in einem Topf aufkochen, Speisestärke einrühren und kurz unter Rühren köcheln lassen. Vom Herd nehmen und auskühlen lassen.

Nun den Teig auf einer bemehlten Fläche ca. 3mm dünn auswalken (möglichst rechteckig). Die Ränder mit einem Messer gerade abschneiden. Den Teigrand für die Deko zur Seite legen.

Das große Rechteck in ca. 12 - 16 gleich große Rechtecke schneiden. Auf die Hälfte der Teigstreifen jeweils mittig die erkaltete Kirschfüllung verteilen und die Ränder mit dem verquirlten Ei bestreichen. Die restlichen Teigrechtecke auf die befüllten legen. Die Ränder rundherum mit einer Gabel festdrücken, damit dann beim Backen nichts ausläuft. Oberfläche mit Ei bestreichen.

Ich habe aus dem restlichen Teig Häschen (ich hoffe, das kann man auch erkennen?!) ausgestochen, auf die Täschchen gelegt und mit Ei bepinselt. Ca. 20 - 25 Minuten auf mittlerer Schiene backen.



Bananenschnitten mit Frühlingsgefühlen

Sonntag, 15. März 2015


 Banana Square hatte nun entgültig die Nase voll. Sie brauchte eine Typveränderung...weg von dem Schnittchen-Image- sie wollte sich in (die) Form bringen, sich von der Masse abheben. Sie verspürte große Lust auf den Frühling, auf Farbe. Auf einen Hauch rosé.

Ich habe der Bananenschnitte (Banana Square) kurzerhand zu einem neuen Outfit verholfen. Vielen Dank an Connox, dass ich die Rig-Tig by Stelton-Backform ausprobieren durfte.
Mit dieser Form kann man Kuchen verschiedene Geschmacksrichtungen geben - oder so wie ich es gemacht habe - einfärben und alles auf einmal backen.

Bild von Connox zur Verfügung gestellt.
Der Teig ist einfach und schnell zusammengerührt, einen Teil davon habe ich mit ganz wenig roter Lebensmittelfarbe eingefärbt. Nun zu den Zutaten:

Zutaten Teig:
250 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
250 g Backzucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
125 ml Öl
125 ml Alpenkräuter-Limonade (oder Orangenlimo)

1 EL Rum
1 gute Messerspitze rote Lebensmittelfarbe (rot)
3 gute EL Marillenmarmelade

Zutaten Creme:
250 ml Sahne
120 g weiche Butter
250 g Magertopfen
85 g Staubzucker
feiner Abrieb einer Bio-Zitrone

Zum Belegen:
ca. 750 g reife Bananen

Zutaten Schokoglasur:
200 g Zartbitterkuvertüre
50 g geschmolzene Butter


Zubereitung Teig:
Die Backformen ineinander auf den Backrost stellen.
Backofen auf 175°C vorheizen (Ober- und Unterhitze).

Mehl mit Backpulver versieben. Eier mit Zucker, Vanillezucker und der Prise Salz mit dem Mixer cremig/hell aufschlagen. In einem dünnen Strahl das Öl unter Rühren zugeben. Die Limonade mit dem Schneebesen sachte unterrühren, danach das Mehl.
Ein Drittel der Masse in den mittleren Ring einfüllen. Die Lebensmittelfarbe in einem Esslöffel Rum auflösen und zügig in die restliche Teigmasse rühren. Den äusseren Ring und die innerste Form damit befüllen (TIPP 1 siehe unten) und für ca. 30 - 35 Minuten auf mittlerer Schiene backen (Stäbchenprobe).

Aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und aus der Form lösen.

Marillenmarmelade erhitzen (eventuell etwas Rum zufügen) und den Kuchen damit einstreichen.

Zubereitung Creme:
Sahne steif schlagen.
Butter mit Staubzucker mit dem Mixer cremig rühren, Magertopfen und Zitronenabrieb dazugeben und homogen verrühren. Sahne mit dem Schneebesen unterheben.

Einen Teil der Creme auf dem Kuchen verteilen (TIPP 2 siehe unten). Die Bananen in Scheiben schneiden und den Kuchen damit belegen, die restliche Creme über den Bananen verteilen, den Kuchen im Kühlschrank ca. 1 - 2 Stunden durchziehen lassen.

Fertigstellung:
Zarbitterkuvertüre hacken und über Wasserdampf schmelzen, Butter zugeben und gut verrühren, über dem Kuchen verteilen, eventuell mit Kokosflocken bestreuen.



TIPP 1: Da beim ersten Backversuch ein Malheur passiert ist (Kuchen ist beim Herauslösen teilweise hängen geblieben) habe ich beim 2. Versuch die Formen leicht eingeölt.

TIPP 2: Die Creme (eventuell mit Hilfe eine Spritzbeutels) in die Zwischenräume verteilen, damit der Kuchen auch gut zusammenhält. 

Handyfoto

Damit man mit der Creme über die Runden kommt, die Bananen direkt auf der Marmelade verteilen, die restliche Creme darüber streichen.

Mama´s Spritzgebäck

Samstag, 28. Februar 2015


Es muss nicht immer Kuchen sein. Oder Torte. Nein. Man kann kann seine Kalorien auch in gebündelter Form aufnehmen (wie zum Beispiel mit diesem leckeren Spritzgbäck) das meine Mama- unabhängig von der Jahreszeit- immer gerne kredenzt. Und von jedem gerne vernascht wird.

Tratitionell werden Stangerl auf´s Backblech gespritzt, diese mit einer roten, säuerlichen Marmelade zusammengesetzt und einseitig in Schokolade getunkt.

Ich hab´s mir leichter gemacht. Meine Variante ist rund, mit Lieblingsschokolade überzogen und mit salzigen Cashew-Nüssen bestreut. Hab´s auch mit weißer Schokolade und Pistazien probiert. Meine Favoriten sind eindeutig die dunklen mit den gesalzenen Nüsschen.



Zutaten (für ca. 3 1/2 Bleche):
500 g beste weiche Butter
120 g Staubzucker
1 EL Rum
2 EL Vanillezucker
die fein abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone (hab ich weg gelassen)
600 g Mehl

außerdem:
Küvertüre, Lieblingsschokolade
gesalzene, gehackte Cashewnüsse (oder Pistazien- je nach Gusto)


Zubereitung:
Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen, Backbleche mit Backpapier auslegen.

Butter, Zucker und Vanillezucker in der Küchenmaschine ca. 15 Minuten rühren, bis die Buttermasse ganz hell und cremig wird. Dazwischen mal den Rum zur Masse geben. Zuletzt das gesiebte Mehl kurz einrühren.
Die Masse in einen Spritzsack (ev. mit Sterntülle) füllen und beliebige Formen auf das Backblech dressieren (nicht zu große Kekse machen, da es sonst eine recht üppige Angelegenheit wird).

Auf mittlerer Schiene ca. 13 - 15 Minuten hell backen (bitte beobachten, hängt natürlich von der Größe der Kekse ab).
Mein Tipp: einen Holzkochlöffel zwischen Backofentür und Backofen klemmen. Ich bilde mir ein, dass das Gebäck so weniger auseinander läuft ;-)

Quelle: Mama



 
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